© Netzwerk Diversity an Hochschulen

Netzwerktreffen an der Universität Leipzig

Diversitätssensible Lehre, Kompetenzentwicklung und Populismus waren die bestimmenden Themen des Netzwerktreffens vom 8. bis 9. November 2018 in Leipzig.

Gender-Studies als Pseudowissenschaft? Staatlich geförderte Umerziehungsprogramme? Viele Menschen haben den Eindruck, dass der politische Diskurs sich in den letzten Jahren dramatisch verändert hat. Zur Definition und den Ursachen von Populismus und den Handlungsmöglichkeiten der Hochschulen hat Prof. Dr. Gert Pickel, Stellv. Direktor des Kompetenzzentrums für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung, im Rahmen eines Impulsvortrags wissenschaftlich Stellung bezogen. 

Netzwerktreffen im Alten Senatssaal in Leipzig. Foto: Universität Leipzig

Diese Thematik nahmen Prof.in Beate Schücking, Rektorin der Universität Leipzig und Dr. Hans-Gerhard Husung, Vorsitzender des Hochschulrates auf und diskutierten sie mit den Teilnehmenden beim anschließenden Kamingespräch in der Moritzbastei. Neben den ernsthaften Themen bot sich hier Raum und Gelegenheit für einen Austausch in entspannter Atmosphäre.

Kamingespräch in der Moritzbastei. Foto: Universität Leipzig

Der zweite Tag begann mit einem kleinen Stadtrundgang, der das Wirken berühmter Leipziger Frauen sichtbar gemacht hat. Alternativ konnte den Spuren der Friedlichen Revolution gefolgt werden.

Im Weiteren wurde das Projekt „Vielfalt Lehren!“ vorgestellt, welches sich den Möglichkeiten der Implementierung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt im Lehramtsstudium widmet. Das Zentrum für Kompetenzentwicklung für Diversity Management in Studium und Lehre an Hochschulen hat das Projekt Enhance IDM! vorgestellt, welches wertvolle Tools und Trainings für Studiengangsleiter_innen bereithält. Darüber hinaus wurde ein kollegialer Austausch zu aktuellen Themen und Lösungsansätzen durch die Bildung von Arbeitsgemeinschaften angestoßen.

 

Die Universität Leipzig bedankt sich bei den Referent_innen und Teilnehmenden für die spannenden Einblicke, die rege Teilnahme und lebhaften Diskussionen.

Redaktion: Kiril Brandt, Universität Leipzig 2019.

Gruppenfoto der Teilnehmenden. Foto: Universität Leipzig